Brüning zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember: Sorglosigkeit der Jugendlichen beim Thema HIV/AIDS besorgniserregend.

Ähnliches ist nach den Angaben des Gesundheitsministeriums bei der Gruppe der homosexuellen Männern sowie bei Migrantinnen und Migranten zu beobachten.
Zwar besitzen in Deutschland nahezu 100 Prozent der Bevölkerung das zum Schutz vor HIV/AIDS erforderliche Basiswissen. Dennoch infizieren sich pro Jahr nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts jährlich etwa 2.000 Menschen neu.
Die Gesundheitspolitikerin Brüning unterstreicht, dass alles getan werden müsse, damit HIV/AIDS in der gesamten Bevölkerung ernst genommen wird. „Wir müssen vermitteln, dass AIDS trotz immer besserer HIV-Therapien und HIV-Impfstoffen keine heilbare Krankheit ist. Für Betroffene und deren Umfeld bedeutet eine Infektion immer noch eine unumkehrbare, dramatische Lebensveränderung“, so Brüning. „Die Bekämpfung von AIDS hier bei uns und weltweit muss unser aller Aufgabe sein und bleiben.“
Zum Motto des diesjährigen Welt-AIDS-Tages „Frauen, Mädchen, HIV und AIDS“ weist die CDU-Abgeordnete darauf hin, dass Frauen und Mädchen besonders gefährdet sind, sich zu infizieren: „Es ist viel zu wenig bekannt, dass das Risiko, dass ein infizierter Mann beim Geschlechtsverkehr eine Frau ansteckt, doppelt so hoch ist wie im umgekehrten Fall.“
geschrieben: 30. Oktober 2004 unter Pressemitteilungen.
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