Monika Brüning

Mitglied des Deutschen Bundestages a.D.

Monika Brüning und Sebastian Lechner stellten sich vor



CDU-Stadtverband Neustadt wählte Delegierte zur MdB-Nominierung

Monika Brüning oder Sebastian Lechner? Wer wird bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 im Wahlkreis 44, zu dem auch Neustadt gehört, für die CDU antreten? Darüber entscheiden letztlich die Delegierten aus dem Nordteil der Region Hannover am 1. Oktober in Langenhagen. Aus Neustadt werden acht Personen dabei sein. Sie wurden bei der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Neustadt am Montag, 25. August, im Gasthaus Schulz in Mariensee gewählt.
Beide Kandidaten stellten sich dort auch vor, nutzten die Gelegenheit, ihre politischen Ziele den über 70 anwesenden Mitgliedern kund zu tun.

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Monika Brüning, die schon seit sechs Jahren dem Bundestag angehört, setzt auf bewährte Arbeit. Die 56-jährige Wunstorferin zählt auf, was sie für die Region geleistet hat, wovon letztlich auch die heimische Wirtschaft erheblich profitierte. 500 Mio. € wurden und werden demnach investiert, vornehmlich in Infrastrukturmaßnahmen und in die Bundeswehrstandorte Wunstorf und Luttmersen. „Auf Luttmersen hat doch keiner mehr einen Pfifferling gesetzt“, erinnert die Informatikerin an die Schließungsdiskussionen vor einigen Jahren. „Und was war mit Wunstorf?“
Im Bundestag liegen der Majorin der Reserve jedoch nicht nur Bundeswehrbelange am Herzen (sie gehört dem Verteidigungsausschuss an), auch die Gesundheitspolitik zählt die ehemalige führende Mitarbeiterin des Klinikums Hannover zu ihren Schwerpunkten. Brüning hält auch viel vom Ehrenamt, gehört selbst 33 Vereinen an. Bei den Johannitern wirkt sie im 12-köpfigen Bundespräsidium mit. Im Reservistenverband ist sie stellvertretende Landesvorsitzende. Auf so viele Ämter und Erfahrungen kann der 27-jährige Lechner natürlich nicht verweisen. Der Landesvorsitzende der 10.000 Mitglieder zählenden Jungen Union, der auch der CDU-Fraktion in der Region Hannover angehört, wünscht sich eine besseres Zusammenarbeit quer durch die Generationen. „Genauso wie die Großeltern für die Jugend da sein müssen, müssen sich auch die Jugendlichen um ihre Omas und Opas kümmern“, so der Wirtschaftwissenschaftler aus Hemmingen. Hier will er politisch ansetzen. Er glaubt auch, aufgrund seines jugendlichen Alters und seiner Funktion als JU-Chef gute Voraussetzungen für einen sicheren Listenplatz mitzubringen und erinnerte daran, dass der Wahlkreis 44 nicht zu den sicher direkt zu gewinnenden gehöre. Lechner: „Das kommt letztlich auch auf die politische Großwetterlage an – jetzt ist sie gut für uns. Aber keiner weiß, wie es im nächsten September sein wird.“ Zur Erinnerung: bei den letzten Wahlen fiel das Direktmandat nicht der CDU zu.
Als Delegierte für die Wahlkreisdelegiertenversammlung gewählt wurden Wilhelm Heidemann, Detlev Meyer, Gerd Müller, Stefan Porscha, Werner Rump, Reinhard Scharnhorst, Cornelia Schulze und Thomas Stolte. Als Ersatzdelegierte fungieren Martin Czogalla, Frank Hahn, Helmut Meyer, Jens Ohlau, Uwe Rebitzky, Hans-Jürgen Richter, Susanne Hecht und Peter Müller.
Erstmals nahmen auch viele der gemeinsam eingetretenen neuen Parteimitglieder an einer CDU-Mitgliederversammlung teil. Sie wurden von der Stadtverbandsvorsitzenden Cornelia Schulze auf das herzlichste begrüßt und aufgefordert, aktiv in der Parteiarbeit mitzuwirken. Durch die Eintrittswelle, die der Neustädter Unternehmer Detlev Meyer initiiert hatte, habe sich die Zahl der Mitglieder innerhalb weniger Wochen von 377 auf 457 erhöht, sagte Schulze. Gemeinsam wolle man nun auf die Kommunalwahl 2011 hinarbeiten. Ziel müsse eine bürgerliche Mehrheit im Rat der Stadt Neustadt sein und dass der Bürgermeister auch aus dem bürgerlichen Lager komme.

Quelle: http://www.cdu-neustadt-web.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=63 vom 26. August 2008