MdB Brüning: “Gute Nachrichten für Tschernobylkinder”
Ältere Jugendliche können nun auch erleichtert ins Ausland reisen.
Berlin/Region Hannover. „Das sind gute Nachrichten für unsere Tschernobylkinder. Für die Erholungsreisen nach Deutschland konnte das Auswärtige Amt in den vergangenen Wochen verbesserte Regelungen für Reisen älterer Jugendlicher sowie eine Aufhebung der Obergrenze von maximal drei Erholungsreisen pro Kind erwirken.“, so Monika Brüning, CDU-Bundestagsabgeordnete aus der nördlichen Region Hannover. Das Auswärtige Amt hat die Abgeordnete heute über diese neuen Regelungen informiert.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete hatte sich bereits Ende 2008 der Angelegenheit angenommen und zahlreiche Gespräche, unter anderem mit der deutsch-belarussischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und dem Auswärtigen Amt, geführt. Im Februar 2009 konnte schließlich ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen der Bundesregierung und der belarussischen Regierung geschlossen werden, welcher seither die Grundlage für die Kinderreisen nach Deutschland bildete. Während der diesjährigen Reisen der Tschernobylkinder war es jedoch zu Unstimmigkeiten bezüglich der Reisen älterer Jugendlicher gekommen. Durch einen den Vertrag ergänzenden Notenwechsel vom 7. September 2009 wurden schließlich jetzt auch eindeutig die älteren Jugendlichen erfasst. Zeitgleich verzichtete Belarus auf die Obergrenze.
geschrieben: 15. September 2009 unter Pressemitteilungen.
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