Monika Brüning

Mitglied des Deutschen Bundestages a.D.

CDU-Politiker wollen “Rettung” der Rettungsdienste in der Region Hannover



rettungsdienst-17022010.JPGAuf Einladung der Rettungsdienste aus der Region Hannover informierten sich die CDU-Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth und Rita Pawelski sowie ihre ehemalige Kollegin Monika Brüning zusammen mit weiteren Politikern aus der Region Hannover jetzt über die die Arbeit der ehrenamtlichen Schnelleinsatzgruppen (SEG). Beispielhaft wurden ein Behandlungsplatz 25 (BHP 25) und Fahrzeuge vorgeführt, um damit den Umfang einer SEG darzustellen. Die Politiker lobten die eindrucksvolle Demonstration, die nachdrücklich die Wichtigkeit der Vorhaltung dieses ehrenamtlichen Bevölkerungsschutzes vor Augen führte. Es wurde deutlich, dass durch die SEG`n der Regelrettungsdienst ergänzt und fortgeführt wird, wenn die Lage dieses erfordert.

Zurzeit stützt sich der rettungsdienstliche Bevölkerungsschutz auf verschiedene Säulen, die gemeinsam eine komplexe und auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmte Struktur ergeben und die Bevölkerung in der Region bei Schadenlagen aller Größenordnungen und im Katastrophenfall optimal absichern. Dieses System ist durch die drohende Ausschreibung des Rettungsdienstes konkret gefährdet.

Die anwesenden Politiker waren sich einig: Die Rettungsdienste müssten “gerettet” werden, diese Angelegenheit dürfte nicht zum “Spielball der Parteien werden”. Die Politiker sprachen sich dafür aus, dass mindestens die aktuell gültige Beauftragung kombiniert mit dem Vorhalten der ehrenamtlichen Kräfte beibehalten werden müsste. Ziel müsse jedoch sein, die Ausnahme vom Vergaberecht und die Festschreibung der rettungsdienstlichen Leistungen als hoheitliche Aufgabe zu erreichen. Hier seien auch weiterhin die Landes- und Bundesebenen der Politik gefragt, sich verantwortungsvoll und weitblickend zu engaieren.